Newsletter LAG Rock Januar/Februar 2017

1.    local heroes 2017: Träum nicht, bewirb dich!
2.    Neuer Schub für Popmusik aus Niedersachsen
3.    Die LAG Rock berät!
4.    Förderpreis Musikvermittlung: Antragsfrist 31.3.2017
5.    „360°- Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ – Förderung von Personalstelle und Projektmittel


local heroes 2017 – Träum nicht, bewirb dich!
local heroes ist DER Newcomer-Wettbewerb, niedersachsenweit, deutschlandweit, europaweit. Wir fördern und unterstützen Bands individuell.
Was bringt local heroes?
1.    Attraktive Konzerte auf gut ausgestatteten Bühnen mit einem professionellem Team
2.    Vernetzung mit anderen fantastischen Bands aus ganz Niedersachsen
3.    Gemeinsames Erlebnis, das die Band zusammenschweißt und das sie nicht vergessen werden
4.    Spaß, Spaß, Spaß!
Alle Semifinalisten bekommen in Hannover nach ihrem Gig ein Feedback von einem Profimusiker sowie einen Mehrspur-Audio-Mitschnitt ihres Auftrittes. Die Finalisten erhalten ein professionelles Live-Video von einem ausgewählten Song sowie Mehrspur-Audio-Mitschnitte. Drei Finalisten erhalten einen Platz bei dem beliebten Coaching Bandfactory Niedersachsen. Der Landessieger erhält einen 400,- Euro-Zuschuss für einen Fan-Bus zum Bundesfinale.
Ganz neu: ALLE Finalisten bekommen für eine Woche den Tourbus der Deutschen Rockmusik Stiftung zur Verfügung gestellt. Dieser Preis wird von der Deutschen Rockmusik Stiftung in Kooperation mit der LAG Rock bereitgestellt.
Den neuen Trailer gibt es unter: www.localheroes-nds.de

 

Neuer Schub für Popmusik aus Niedersachsen
Kooperation von Institutionen will Musiker professionell fördern
Die Landesarbeitsgemeinschaft Rock in Niedersachsen e.V., der Landesmusikrat Niedersachsen e.V. und die Musikland Niedersachsen gGmbH werden zukünftig enger zusammenarbeiten. Ziel ist die verstärkte Förderung der Popmusik im Land.
Mit dieser Kooperation erhalten Niedersachsen Pop-Musiker endlich einen verlässlichen Partner auf dem Weg zur Professionalisierung. Damit sollen strukturelle Nachteile im Vergleich mit anderen Bundesländern ausgeglichen werden. Bislang war die Musikindustrie in Niedersachsen vergleichsweise schwach ausgeprägt und zudem schlecht vernetzt.
Der Landesmusikrat Niedersachsen hat die derzeitige Situation der niedersächsischen Popmusik erörtert und einen Thesenpapier mit dem Titel „Es ist mehr drin“ erstellt.
Vom Fördern des Erlernens eines Instruments über Proberäume und Auftrittsmöglichkeiten bis zum nachhaltigen Unterstützen einer musikalischen Karriere zeigen die Thesen den Handlungsbedarf und konkrete Lösungsansätze auf.
Mit der engen Zusammenarbeit zwischen LAG Rock, Landesmusikrat und Musikland soll die vielfältige und kreative Popmusikszene in Niedersachsen schnell und spürbar verbessert werden. Musiker, Veranstalter, Spielstätten, Musikinitiativen und Schulen sollen von eng verzahnten und intensiv abgestimmten Angeboten profitieren.
Darüber hinaus werden aber Politik, Verwaltungen, finanzielle Förderer und auch Medien gefordert, sich stärker zu engagieren. „Seit vielen Jahren gibt es Nachwuchswettbewerbe, aber es fehlt Hilfe für eine nachhaltige Karriereperspektive“, beschreibt Vera Lüdeck, Geschäftsführerin der LAG Rock, die Situation.
Ein weiteres Ziel ist eine Tournee- und Exportförderung. Gunnar Geßner vom Musikland: „Gemeinsam mit niedersächsischen Spielstätten kann eine Marke geschaffen werden, die ausgewählte Künstler in den Fokus rückt und spezielle Tourneen präsentiert und unterstützt.“
„In der Gründungsförderung werden Musiker und Bands nicht speziell berücksichtigt“, bemängelt Hendrik Deutsch vom Landesmusikrat. Daher hat die neue Kooperation ein Dialogforum für populäre Musik angeregt, das im Februar 2017 in Hannover stattfinden wird. Es wird Raum für einen Diskurs zwischen Politik, Arbeitsgruppen verschiedener Ministerien, den Industrie- und Handelskammern, Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, Musikschaffenden und Künstlern, Förderern, Verbänden, Akteuren der Kreativwirtschaft und Existenzgründern bieten, um den Gründergeist zu fördern und den Künstlern zu ermöglichen, von Pop- oder Rockmusik leben zu können.“

 

Die LAG Rock berät!
Die Geschäftsführung und der Vorstand beraten zu verschiedenen Themen:
Vera Lüdeck: Antragstellung, Projektentwicklung, Vernetzung, Allgemeines
Telefon: 0511 / 35 16 09, E-Mail: luedeck [at] lagrock [dot] de
Edu Wahlmann: Projekte, Finanzen
Telefon: 0511 / 35 16 09, wahlmann [at] lagrock [dot] de
Michael Schluff: Veranstalter, Clubs, Festivals
0551 – 633269, m [dot] schluff [at] musa [dot] de
Christian Serfati: Kinder und  Jugendliche, Pädagogik
christian [dot] serfati [at] gmail [dot] com
Andreas Haug: Medien, Onlinemarketing, Booking
0177 – 420 29 43, andreas [at] rockszene [dot] de
Sascha Pelzel: Projektmanagement, Bands und MusikerInnen
0551 – 633269, saschapelzel [at] musa [dot] de

 

Förderpreis Musikvermittlung: Antragsfrist 31.3.2017
Der Förderpreis Musikvermittlung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Musikland Niedersachsen gGmbH hat zum Ziel, Initiativen und Projekte im Bereich Musikvermittlung und Konzertpädagogik in Niedersachsen anzuregen und zu fördern. Ausgezeichnet werden herausragende bisher noch nicht realisierte Ideen und Konzepte zur lebendigen Vermittlung von Musik. Mit dem damit verbundenen Preisgeld wird die Umsetzung der ausgewählten Konzepte ermöglicht.
Der Preis ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert, die an bis zu fünf Einzelprojekte vergeben werden, darunter mindestens ein transkulturelles Projekt. Er wird biennal vergeben.

Die Vergabe des Förderpreises 2017 findet beim jeweiligen Projektträger vor Ort im Rahmen der Realisierung statt. 2017 setzt der Förderpreis Musikvermittlung einen transkulturellen Schwerpunkt und vergibt dazu einen Sonderpreis mit dem Ziel, dass sich auch die Musikvermittlungs-Szene in Niedersachsen diesen Herausforderungen stellt. Konzepte, die ein spartenübergreifendes Vorhaben entwickeln (z. B. Musik und Theater, Musik und Neue Medien, Musik und Tanz), sowie solche, die einen inklusiven Ansatz verfolgen, sind ebenfalls erwünscht.
http://www.musikland-niedersachsen.de/musikvermittlung/foerderpreis/

 

„360°- Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ – Förderung von Personalstelle und Projektmittel
Die Kulturstiftung des Bundes startet im kommenden Jahr ein neues, langjährig angelegtes Programm zur Förderung der kulturellen Diversität in urbanen Kultureinrichtungen.
Mit „360°- Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ unterstützt die KSB Institutionen aus den Sparten Kunst, Musik, Darstellende Künste und Literatur, die gesamte Gesellschaft in den Blick zu nehmen: Einwanderung und kulturelle Vielfalt sollen als ebenso chancenreiches wie kontroverses Zukunftsthema aktiv in das eigene Haus und in die städtischen Diskussionen getragen werden. Gefördert wird die diversitätsorientierte Öffnung von Kultureinrichtungen in den Bereichen Programmangebot, Publikum und Personal. Hierfür stellt die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des „360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ Mittel für eine Personalstelle in der Kultureinrichtung (den/die sogenannte/n Agenten/in) sowie zusätzlich bis zu 100.000 Euro Projektmittel für unterstützende Aktivitäten und Formate bereit. Die Personalstelle in Vollzeit wird für die Dauer von bis zu vier Jahren finanziert. Die Projektmittel der Kulturstiftung des Bundes müssen durch zusätzliche Mittel von der Kulturinstitution in Höhe von mind. 50.000 Euro kofinanziert werden.
Bewerbungsschluss für die erste Runde ist der 30. Juni 2017 (Förderentscheidung im Dezember 2017, Einstellung des/der Kulturagenten/in spätestens zum 1. Juni 2018), für die zweite Runder analog genau ein Jahr später.
www.kulturstiftung-bund.de/360