Newsletter LAG Rock März/April

1.    24. Niedersächsische Frauenmusiktage und MädchenMusikCamp EMMA laden nach Wolfenbüttel ein
2.    Pop II Go: 140.000,- Euro für Projekte mit bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen
3.    Investitionstopf für Popularmusik: Bewerbung bis 1.5.2017
4.    1,7 Millionen Euro für kleine Kultureinrichtungen
5.    Sonderprogramme zur Förderung von Menschen mit Fluchterfahrungen


1.    24. Niedersächsische Frauenmusiktage und MädchenMusikCamp EMMA laden nach Wolfenbüttel ein
Ungezwungen in Bands musizieren, Spieltechniken am Instrument verbessern und Erfahrungen austauschen – für Dutzende Frauen und Mädchen sind die Niedersächsischen Frauenmusiktage jedes Jahr ein Highlight, denn sie garantieren fünf Tage viel Musik und Spaß. Vom 19. bis 23. Juli ist es wieder so weit. Veranstaltungsort ist dieses Mal die Landesmusikakademie in Wolfenbüttel. Zu den Workshops können sich Anfängerinnen und Fortgeschrittene bis zum 1. Juli über die Internetseite www.lagrock.de oder die E-Mail-Adresse anmeldung [at] lagrock [dot] de anmelden.
In der Teilnahmegebühr von 300 Euro (ermäßigt 150 Euro) sind alle Kurse und Verpflegung enthalten. Zum Übernachten können Zimmer im Jugendgästehaus Wolfenbüttel gebucht werden. Alternativ stehen eine Turnhalle und Stellplätze für Bullis und Camper kostenfrei zur Verfügung.
Parallel zu den Frauenmusiktagen veranstaltet die Landesarbeitsgemeinschaft Rock in Niedersachsen e.V. zum zweiten Mal das Niedersachsen MädchenMusikCamp EMMA. Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren können sich in zwei Bands als Sängerinnen oder Instrumentalistinnen ausprobieren. Die Teilnahme an EMMA ist kostenfrei.
Die traditionelle „Female Drum Parade“ der Niedersächsischen Frauenmusiktage wird am Samstag, 22. Juli von 11 bis 12 Uhr durch die Straßen Wolfenbüttels ziehen. Abends um 19:30 Uhr findet das öffentliche Abschlusskonzert mit allen Teilnehmerinnen der Frauenmusiktage und EMMA in der Landesmusikakademie, Am Seeligerpark 1 statt.
Die 24. Niedersächsischen Frauenmusiktage werden vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Kooperationspartner sind die Landesmusikakademie Niedersachsen und das Rockbüro Wolfenbüttel.

2.    Pop II Go: 140.000,- Euro für Projekte mit bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen
Auch dieses Jahr holt die LAG Rock wieder einen großen Topf der Bundesmittel von Kultur macht stark nach Niedersachsen. In einer ersten Zuteilung erhält die LAG Rock 140.000,- Euro für die Arbeit mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen. Die Projekte finden in Emden, Jever, Hannover, Springe, Langenhagen, Osterode, Göttingen und Landkreis Northeim statt.
http://www.poptogo.de

3.    Investitionstopf für Popularmusik: Bewerbung bis 1.5.2017
Nach drei Jahren Lobbyarbeit ist es der LAG Rock in Niedersachsen nun gelungen, einen eigenen Topf für Investitionen vom Land Niedersachsen zu erhalten. Insgesamt 200.000,- stehen für dieses und nächstes  Jahr für Bandequipment, Studio- und Livetechnik und kleine bauliche Maßnahmen zur Verfügung. Anmeldungen für diesen Sondertopf sind noch bis zum 1. Mai 2017 möglich. Die LAG Rock braucht die konkrete Bezeichnung des gewünschten Equipments. Die Fördersummen bewegen sich zwischen 2.500 und 10.000 Euro. Am 8. Mai setzt sich die Jury zusammen, um die Mittel zu vergeben. Ansprechpartner ist Edu Wahlmann: wahlmann [at] lagrock [dot] de

4.    1,7 Millionen Euro für kleine Kultureinrichtungen
Das Land Niedersachsen ist durch eine Vielzahl kleiner Kultureinrichtungen geprägt, die in den Städten wie auch im ländlichen Raum ein breites kulturelles Angebot präsentieren. Mit einem neuen Investitionsprogramm unterstützt das Land Niedersachsen diese Einrichtungen 2017 und 2018 mit jeweils 850.000 Euro.
„Die kleineren Kultureinrichtungen in Niedersachsen tragen durch ihr Engagement maßgeblich zur Lebensqualität in der Region bei und setzen neue kulturelle Impulse. Das neue Förderprogramm stärkt ihre Arbeit nachhaltig“, sagt die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić. „Mit unserer Förderung wollen wir dazu beitragen, die Angebotsvielfalt noch weiter zu erhöhen und die Einrichtungen bei der Entwicklung von neuen Vermittlungsformaten, auch durch den Einsatz digitaler Medien, zu unterstützen.“
Das Programm fördert Investitionen mit einer Zuschusshöhe von 5.000 bis zu 50.000 Euro pro Projekt. Dazu zählen Anschaffungen, auch im Bereich der Digitalisierung, oder kleine bauliche Maßnahmen. Antragstellerinnen und Antragsteller müssen Träger einer Einrichtung mit eindeutig kultureller Ausrichtung sein bzw. einer solchen angehören. Antragsberechtigt sind kleine Kultureinrichtungen mit einer Fläche bis zu 500 m², maximal drei vollzeitbeschäftigten hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder nicht mehr als fünf eigenproduzierten Neuproduktionen im Jahr.
Die Anträge auf Förderung aus dem Investitionsprogramm können zum 15.06.2017 für 2017 und zum 15.09.2017 für 2018 beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur online gestellt und parallel dazu in Papierform eingereicht werden.
Weitere Informationen: http://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/kultur/landeskulturfoerderung...

5.    Sonderprogramme zur Förderung von Menschen mit Fluchterfahrungen
Die künstlerische Auseinandersetzung mit unserer Migrationsgesellschaft hilft dabei, die großen Potenziale zu erschließen, die sich aus dem Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft und Prägung ergeben. Um die Integration von Menschen mit Fluchterfahrungen zu befördern, können beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) in 2017 und 2018 für folgende Sonderprogramme Mittel beantragt werden:
Sonderprogramm zur Projektförderung für die kulturelle Integration von Menschen mit Fluchterfahrungen. Mit diesem Programm will das MWK die gesellschaftliche Teilhabe und den Umgang mit Vielfalt (Diversität) in den Bereichen Kunst und Kultur weiterentwickeln. Dabei soll es vor allem darum gehen, die Akteure unterschiedlicher kultureller Herkunft besser zu vernetzen und innovative Vermittlungsformate einzuführen. Alle Angebote sollen gezielt Menschen mit Fluchterfahrungen ansprechen und ihnen einen leichten Zugang ermöglichen. Vielfalt als Haltung zu entwickeln steht im Mittelpunkt der Projektförderung. Gefördert werden können Projekte mit einem Zuschuss zwischen 5.000 bis 50.000 Euro. Die Fördermittel sind ausschließlich für Projekte bestimmt, die sich an Menschen mit Fluchterfahrungen wenden.
http://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/kultur/landeskulturfoerderung...
Sonderprogramm „artists in residence“ – Stipendien/Volontariate für Menschen mit Fluchterfahrungen in Kultureinrichtungen und -verbänden
Niedersächsische Kulturinstitutionen und Kulturverbände können sich um die Durchführung von einjährigen Stipendien bzw. Volontariaten bewerben, um geflüchteten Menschen, die in ihrer Heimat bereits eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben, den Zugang ins Berufsleben zu erleichtern.
Das Programm richtet sich an alle Berufsgruppen im Bereich von Kunst und Kultur – z. B. Schauspielerinnen und Schauspieler, Tänzerinnen und Tänzer, Musikerinnen und Musiker, Archäologinnen und Archäologen, Restauratorinnen und Restauratoren oder Fachleute aus museumsrelevanten Bereichen wie Naturkunde, Zoologie etc.
Das MWK fördert jedes Stipendium/Volontariat für max. zwölf Monate mit einem Zuschuss in Höhe von max. 1200 Euro pro Monat bei einer 40 Stunden/ Woche. Für das Stipendium/Volontariat muss eine Beschäftigungserlaubnis der Ausländerbehörde vorliegen.
Anträge für 2017 und 2018 können fortlaufend gestellt werden.