Rückblicke

local heroes EAST

Archiv: 
Aktuell

Das Flächenland Niedersachsen bedarf einer gezielten Förderung in den ländlichen Bereichen.

local heroes-East 2016 ist das Seminarprogramm und das Netzwerkprogramm für Newcomerbands in den Regionen Braunschweig, Wolfenbüttel, Salzgitter und Peine. Das Angebot richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren. local heroes-East bildet die Basis, auf der Bands in Wochenendworkshops gecoacht und fit gemacht werden.

Die Veranstalter unterstützen die teilnehmenden Bands bei der Bewerbung zum local heroes-Wettbewerb.

Ziel

  • Professionelles Coaching
  • Austausch mit anderen jungen Bands und Musikern aus der Region
  • Vorbereitung für die Teilnahme am local heroes-Wettbewerb

Zielgruppe

Bands im Bereich Rock/Pop, in der Altersgruppe 14 – 27 Jahre sowie Newcomerbands aus der Region, die noch kein eigenes Konzert bei einem der Veranstalter gespielt haben.

Kooperationspartner

  • B58 in Braunschweig, Frank Tobian                       
  • Rockbüro Wolfenbüttel, Christoph Thiem, Daniela Rieken
  • Stadt Salzgitter, Jens Bogdan                                     
  • Kontaktstelle Musik Peine, Sven Trümper        

Vernetzung

Ein Schwerpunkt von local heroes-East ist der Austausch unter den Bands. So sollen nicht nur beispielsweise die Peiner Bands untereinander ein Netzwerk bilden sondern auch die Braunschweiger Bands mit den Wolfenbüttler Bands in Kontakt treten und die Bands aus Salzgitter mit den Peinern gemeinsame Auftritte absolvieren, Workshops besuchen etc.

Dieses regionale Netzwerk, initiiert durch local heroes-East, ist in dieser Form neu und soll nachhaltig in die Region wirken. Durch die Weitergabe von Wissen, durch den Austausch über die einzelnen Städte und Regionen hinaus, durch Vermittlung und Austausch von Konzerten können die Bands sich nachhaltig miteinander vernetzen und ihre Bandarbeit auf eine neue Ebene heben.

Hier geht es zur Übersicht der Workshops.

Teasertext: 

local heroes-East 2016 ist das Seminarprogramm und das Netzwerkprogramm für Newcomerbands in den Regionen Braunschweig, Wolfenbüttel, Salzgitter und Peine.

Veranstaltungstermine: 
Zitate: 

Respekt 2010/2011

Respekt – Songs für Toleranz und Verständigung 2010/2011

Respekt

Das Projekt Respekt – Songs für Toleranz und Verständigung geht in ein neues (Schul-) Jahr! Auch in 2010/2011 können sich erneut Schulen bewerben.

Das Projekt:

Das Thema von Respekt – Toleranz und Verständigung  - soll von den Jugendlichen ein halbes Jahr in wöchentlicher Arbeit mit Inhalten gefüllt werden. In Form einer wöchentlichen AG werden die SchülerInnen von DozentInnen in einem der folgenden wählbaren Themenbereiche betreut:

  • Rap
  • Gesang
  • Breakdance
  • Streetdance oder
  • Bandarbeit

RespektDie SchülerInnen werden in Zusammenarbeit mit den DozentInnen einen eigenen Songtext schreiben und den Gesang/Rap einstudieren. Die TänzerInnen und BreakdancerInnen erarbeiten eine Tanzperformance zum Themenblock Toleranz, Respekt, Kreativität, Kompetenz. Alle Gruppen arbeiten an einer gemeinsamen Performance, die am Ende des Projektes auf einer gemeinsamen Veranstaltung auf einer großen Bühne präsentiert wird. Dieses Jahr wird diese Veranstaltung am 9. Dezember 2010 in der Landesmusikakademie Niedersachsen stattfinden.

Auch in diesem Jahr können insgesamt 12 Schulen teilnehmen. Respekt spricht Haupt- und Förderschulen an. Das Projekt richtet sich an Jugendliche, die bisher nur wenig Möglichkeit zur Teilhabe an musikalischen Angeboten hatten.

Respekt steht in diesem Durchlauf erneut für die Stärkung von Kompetenz, Kreativität und der Stärken der Jugendlichen.

Sechs der zwölf teilnehmenden Gruppen haben am 19. und 20. Februar 2011 die Möglichkeit, ihre Erfahrungen bei einem Intensivwochenende in Hannover zu vertiefen. Diese „Respekt-Factory“ soll den besonders motivierten Gruppen eine Möglichkeit zur Erweiterung und Festigung des Erlernten ermöglichen und somit Nachhaltigkeit schaffen.

Kosten:

Die Kosten pro Schule belaufen sich auf 450,- Euro. Darin enthalten ist u.a. das Dozentenhonorar, die Fahrtkosten der Dozenten, die Abschlussveranstaltung und die eventuelle Teilnahme an der Respekt-Factory.

Anmeldung:

Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen. Bitte benutzen Sie hierfür das Kontaktformular.

Respekt wird gefördert von:

Logo:<br />
Niedersächsisches Kultusministerium

im Rahmen von
Logo: Hauptsache Musik

MädchenOnline on tour in Niedersachsen

MädchenOnline on Tour in NiedersachsenMädchenOnline on tour bot Mädchen die einmalige Chance, sich intensiv mit den Bereichen Internet und Rockmusik auseinanderzusetzen. Und das vor Ort!

In dreitägigen Workshops gab es viel zu lernen und zu entdecken. Die Ergebnisse konnten online bewundert werden, stehen aber nun nach einigen Jahren verständlicherweise nicht mehr im Netz

MädchenOnline on tour fand in Kooperation mit dem damaligen Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit statt.

Das Projekt wurde von N-21, einer Initiative des Kultusministeriums und der nordmedia gefördert.

Hier geht es zu den archivierten Webseiten von MädchenOnline on Tour in Niedersachsen 2003

Frauenmusikmobil

Das Frauenmusikmobil fährt nicht mehr
Ende eines 12-jährigen Erfolgsprojektes

FrauenmusikmobilEine traurige Nachricht für alle musikbegeisterten Mädchen und Frauen im Land Niedersachsen: Das Frauenmusikmobil der LAG Rock in Niedersachsen ist nach 12 Jahren kontinuierlicher Arbeit stillgelegt worden. Das Land Niedersachsen hat ab 2005 die Förderung des ehemaligen Pilotprojektes eingestellt. Mit über 4.000 Teilnehmerinnen haben die Dozentinnen in den 12 Jahren Bands gegründet, Auftritte und Projektwochen organisiert. Die Mädchen und Frauen haben teilweise mehrere Jahre in den Bands gespielt, bevor sie sich in anderen Ensembles engagiert haben. Mit zahlreichen Frauenbeauftragten, Mädchenreferentinnen, Jugendzentren und Schulen hat das Frauenmusikmobil erfolgreich zusammengearbeitet.

Die Landesregierung hat ab 2005 alle freien Projektmittel für Frauenförderung ersatzlos gestrichen. Die LAG Rock hält diesen Standpunkt für den Bereich der Popularmusik für fragwürdig. Trotz der Arbeit des Frauenmusikmobils sieht man auch heutzutage kaum Musikerinnen auf den Bühnen.

 

Frauenmusikmobil

Archivtext

Ich bin wie Du - Projekt des Frauenmusikmobils

Im zweiten Schulhalbjahr 2004 fördert die Aktion Mensch das Projekt Ich bin wie Du. Hierbei handelt es sich um zwei Mädchenbands, die neu gegründet werden. Kooperationspartner sind die Werner-Dicke-Schule (Schule für Körperbehinderte) und die Schule am Kiefernweg (Schule für Lernbehinderungen). Ein halbes Jahr kommt jeweils eine Dozentin zu den Mädchen und übt mit ihnen mehrere Stücke ein. Zum Abschluß werden diese Songs vor Mitschülern, Verwandten und Bekannten in beiden Schulen präsentiert.

Den Teilnehmerinnen soll mit dem Projekt verdeutlicht werden, dass auch sie Musik machen und für einen Auftritt ein Rockstar sein können! Sie konsumieren nicht mehr nur ihre Musik sondern gehören dazu und sind ein Teil der Jugendbewegung.

Das Frauenmusikmobil der Landesarbeitsgemeinschaft Rock in Niedersachsen

Die Idee zu einem Frauenmusikmobil entwickelte die LAG Rock als Folge der beiden Niedersächsischen Frauenmusiktage in den Jahren 1991 und 1992. Um flächendeckende Fortbildungsmöglichkeiten zu bieten, steht durch die Förderung des Niedersächsischen Frauenministeriums seit 1993 ein Frauenmusikmobil mit komplettem Band-Equipment zur Verfügung. Mit diesem Mobil kann die LAG Rock niedersachsenweit Instrumental-, Gesang- und Bandworkshops anbieten.

Das Niedersächsische Frauenministerium beschreitet mit der Unterstützung eines Frauenmusikmobils bundesweit einen neuen Weg in der Förderung der Frauenkultur. Hierbei soll besonders den im ländlichen Raum kulturell benachteiligten Frauen und Mädchen eine kostengünstige Möglichkeit zur musikalischen Betätigung geboten werden.

Hier geben Frauen den Ton an!

Rockmusik nimmt im Alltag von Mädchen und Frauen eine zentrale Rolle ein. Das Erlernen eines Instruments und die Ausbildung der Stimme sowie der aktive Umgang mit der sonst nur konsumierten Musik spielen eine entscheidende Rolle bei der Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverwirklichung von jungen Frauen. Erfahrungen mit anderen Rockmobilen haben gezeigt, daß junge Frauen zwar durchaus von dem Angebot Gebrauch machen, ihr Anteil aber verschwindend gering ist. Mädchen und Frauen lassen sich zu leicht von Jungen und Männern zurückdrängen: Im günstigsten Fall landen sie am Mikrofon! Dies ist auf die Dauer nicht befriedigend.

Das Frauenmusikmobil wendet sich gezielt an weibliche Interessentinnen. Jungen Frauen kann so die Hemmschwelle vor der eigenen musikalischen Betätigung genommen werden. Ihnen wird ein Weg zur persönlichen Entfaltung und Identifizierung in einem immer noch männliche geprägten Bereich wie der Rockmusik geebnet.

Die praktische Umsetzung des Projektes erfolgt in Form von wöchentlichen Instrumental- und Gesangsseminaren und in Wochenendworkshops. Damit verbunden sind Konzerte, Festivals, Vorträge und Infobörsen. Die LAG Rock arbeitet hierbei zum einen mit ihren Mitgliedern, zum anderen mit Kommunen oder kommunalen Einrichtungen zusammen.

Wir wollen...

  • Frauen eigene Ausdrucksmöglichkeiten verschaffen
  • Hilfestellung bei der Entfaltung von Talenten geben
  • Im Rahmen der fachlich begleiteten Bandarbeit Selbstbewußtsein, Stabilität und Zusammenhalt aufbauen
  • Durch eigenständige Arrangements Kreativität freisetzen
  • Eigene musikalische Fähigkeiten erfahrbar machen
  • Konzerte mit den durch das Frauenmusikmobil betreuten Gruppen durchführen
  • Selbstbestätigung und Annerkennung in der Gruppe vermitteln

Unser Angebot:

  • wöchentliche Bandseminare von mindestens drei Stunden innerhalb der Woche
  • ein- oder mehrmalige Wochenendseminare, Instrumental-, Gesangs- und Bandworkshops
  • mehrtägige Workshops innerhalb der Schulferien

Das Equipment:

Das Frauenmusikmobil verfügt über eine komplette Band-Ausrüstung: Keyboard, Gitarren, Bässe, Schlagzeug, Percussioninstrumente, Mikrofone, Verstärker und Gesangsanlage.

Unser Equipment ermöglicht einen schnellen Auf- und Abbau, so daß die Mädchen und Frauen sofort nach Ankunft der Dozentin losrocken können.

Wir stellen:

  • das Fahrzeug und die Anfahrtskosten
  • die Instrumente und Verstärker
  • das Honorar und die Fahrtkosten der Dozentin

Sie übernehmen:

  • die Seminargebühr
  • die Räumlichkeiten
  • die Verpflegung und Unterkunft der Dozentin

Projekt Grenzgänger

Aktion Mensch förderte Projekt
für benachteiligte Jugendliche

Motiv Projekt GrenzgängerDas Projekt:

Eminem, 50 Cent, Wir sind Helden: was die Idole der heutigen Jugend machen, können wir schon lange! Gesang, Rappen, Modern Dance, Scratchen/Turntable, alles kein Problem! In den Workshops von Grenzgänger lernten 180 Jugendliche aus fünf niedersächsischen Städten die kulturellen Grundlagen von Hip Hop und Popmusik.

Die TeilnehmerInnen arbeiteten einmal wöchentlich zwei Jahre lang an diesem Musikprojekt. Die Produktion einer CD/eines Videos und regelmäßige Päsentationen rundeten das Projekt ab. Los ging es im Februar 2005.

Die Städte:

Kooperationspartner waren die MUSA in Göttingen, das Jugendzentrum Walsrode, die Jugendförderung Wolfsburg, Arbeit und Leben in Braunschweig und die IGS Vahrenheide in Hannover.

Die Zielgruppe:

Das Projekt richtete sich an gefährdete und bereits auffällig gewordene Jugendliche aus sozialen Brennpunkten sowie an ausländische Jugendliche. Ziel war es, den Jugendlichen Perspektiven zu bieten, die Sozialisation positiv zu unterstützen und ihnen bei der Integration zu helfen.

Die Projektträger und Förderer:

Die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung (LKJ) und die Landesarbeitsgemeinschaft Rock in Niedersachsen (LAG Rock) waren stolz, dass die Aktion Mensch das Projekt Grenzgänger förderte. Die Aktion Mensch gewährleistete außerdem durch die Anschaffung von Turntables (Plattenspieler), Mixer, Platten, Gesangsanlage und Mikros, dass die Jugendlichen nach Projektende weiterarbeiten konnten.

Hier geht es zu den archivierten Webseiten von Projekt Grenzgänger (2004)

 

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